Geteilte Flotte

Geteilte Flotte

Einzelnen Mitarbeiter:innen Dienstwagen zur Verfügung zu stellen, ist ein etabliertes Modell der Unternehmensmobilität. Bei bestimmten Nutzungsprofilen ist es aber eine Überlegung wert, ein geteiltes Flottenmodell einzuführen. Das sogenannte Corporate Carsharing hat verschiedene Vorteile. Zum einen sorgt die entstandene Flexibilität dafür, dass Mobilitätsbedarfe besser erfüllt werden können. Außerdem entstehen Effizienzgewinne durch intelligente Planung, weil eine höhere Fahrzeugauslastung erreicht werden kann. Das senkt nicht nur Kosten, sondern trägt auch zum Klimaschutz bei. Einen Überblick liefert hierzu das Wiki von mobil gewinnt.

Verschiedene Modelle und Praxisbeispiele

Corporate Carsharing bedeutet eine geteilte Unternehmensflotte. Es kann sich dabei um den eigenen Fuhrpark oder um eine Kooperation mit einem externen Carsharing-Anbieter handeln.

Besonders bei Elektromobilität im Fuhrpark ist eine hohe Auslastung der Fahrzeuge wichtig, damit die niedrigen Betriebskosten im Gegensatz zu den hohen Anschaffungskosten zum Tragen kommen. Dazu sammelt der Thega Leitfaden Tipps und Praxisbeispiele.

Wenn sich die Nutzungsprofile sinnvoll ergänzen lassen, kommt auch ein unternehmensübergreifendes Carsharing infrage. Ein Beispiel dafür ist das Projekt smart e-fleets der Berliner Agentur für Elektromobilität, wobei die Fuhrparks der großen Berliner Ver- und Entsorgungsbetriebe vernetzt und geteilt werden.

Die Stadt Düsseldorf hat außerdem das E-Carflex Business Modell erprobt, das die Dienstwagen außerhalb der Arbeitszeit und am Wochenende einem öffentlichen Carsharing-Anbieter zur Verfügung stellt.

Neue Konzepte

Mit dem Aufkommen der Neuen Mobilitätsformen sind eine Reihe von Begriffen entstanden, die verschiedene Arten der geteilten Flotte beschreiben:

  • Carpooling bezeichnet die klassische Fahrgemeinschaft. Das Umweltbundesamt bietet eine Bestandsaufnahme an und zeigt Potenziale des Carpooling in Deutschland.
  • Ridepooling bedeutet, dass einzelne Fahrten gebündelt werden. Das kann zum Beispiel ein Shuttle sein, das Mitarbeitende auf dem Firmengelände von A nach B bringt, wie bei der Kooperation von Mercedes und Via in Bremen.
  • Ridehailing ist die Weiterentwicklung des klassischen Taxis. Hierbei werden einzelne Fahrten über Apps vermittelt und von professionellen Fahrer:innen durchgeführt.
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